Kinderbekleidung

11. August 2009

Gerade junge Eltern machen sich viele Gedanken, ob es ihrem Nachwuchs auch gut geht. Daher sollte man schon beim Kauf von Kinderbekleidung darauf achten, dass diese nicht mit schadstoffhaltigen Färbemitteln gefärbt wurde. Der chemische Geruch, der einem bei dieser Kleidung in die Nase steigt, gibt oft schon Auskunft darüber. Darüber hinaus können diese chemischen Färbemittel im schlimmsten Fall zu allergischen Reaktionen und Hautreizungen führen. Daher sollte man neue Kleidung vor dem ersten Tragen mindestens einmal, besser noch, zweimal waschen – auch wenn das Kind das neue Kleidungsstück am liebsten sofort anziehen möchte. Wer darauf achten möchte, möglichst schadstofffreie Kleidung zu kaufen, sollte auf die entsprechenden Gütesiegel achten. Dieses Siegel findet man nicht nur bei Markenkleidung, sondern mittlerweile auch schon bei Kleidung namhafter Discounter.

Nicht immer sind Megaschnäppchen die günstigere Alternative. Billigproduzenten stellen Kleidung aus Kostengründen mitunter unter solch geringen Sicherheits- und Qualitätsstandards her, dass Mängel von Anfang an vorhanden sind. Wie oft schon hat man sich darüber geärgert, dass Nähte nach dem ersten Waschen aufgegangen sind oder Kleinteile wie Knöpfe oder Perlen einfach abfielen. Dies allein ist ärgerlich genug, aber was ist, wenn Kleinkinder solche Kleinteile verschlucken? Schon aus diesem Grund sollte man gerade bei Kinderbekleidung auf Qualität achten. Im Besonderen gilt aber, dass die Funktion vor dem Design steht. Natürlich soll Kinderbekleidung auch hübsch aussehen, keine Frage, aber das ist gerade bei Babykleidung eher zweitrangig. Denn an erster Stelle steht hier die Waschbarkeit. Kinderbekleidung sollte aus hygienischen Gründen grundsätzlich mit mindestens 60 Grad waschbar sein, da sie oftmals sehr verdreckt sein kann. Von daher lohnt es sich, Kinderbekleidung in der nächsten oder übernächsten Größe zu kaufen, da durch häufiges und heißes Waschen die Kleidung hin und wieder einlaufen kann.